DAS HARMONISIERUNGSMODELL VON TERRYTRILLA
Partimento — das Harmonisierungsmodell von TerryTrilla
Du gibst ihm eine Melodie — und es hört die Musik darin.
UNTER JEDEM AKKORD
Nicht nur Akkordnamen
Neben jedem Akkord stehen zwei Angaben.
Die erste sagt, der wievielte Akkord der Tonart das ist — der erste, der zweite, der fünfte. Die zweite sagt, was er tut: hält dich an Ort und Stelle, führt dich weg oder zieht dich nach Hause zurück.
Wer Theorie gelernt hat, erkennt Stufe und Funktion: Tonika, Subdominante, Dominante — Funktionstheorie und Stufentheorie nebeneinander. Wer nicht, sieht daran, warum die Akkorde so klingen, wie sie klingen, und was sich ändert, wenn man einen austauscht.
Stufen liest man als römische Ziffern — I, ii, V — oder als Zahlen: 1, 2, 5. So schreibt man sie im Studio und in der Kirchenmusik, und so wandern sie ohne Umschreiben in jede Tonart.
Takt · Akkord · Stufe · Rolle — aus einer echten Analyse gelesen.
Es gibt mehr als eine richtige Antwort
Dieselbe Melodie lässt sich verschieden hören: streng und durchsichtig — oder kühn, mit dichteren Farben. Partimento bietet mehrere Fassungen statt einer: akademische Klarheit, jazzige Freiheit, filmische Tiefe. Nimm die, die nach dir klingt.
Innerhalb jeder Fassung lassen sich Akkorde einzeln tauschen: ein reicherer statt eines einfachen, ein Durchgangsakkord dazu, ein verwandter an seiner Stelle. Im Jazz heißt das Substitution und Reharmonisierung — aber man muss das Wort nicht kennen, um es zu benutzen: man hört den Unterschied.
Mehr als Akkorde
Akkorde Takt für Takt sind der Anfang. Partimento schlägt dir eine Basslinie vor, eine Solostimme und Fingersätze für die Gitarre. Alles im Einklang miteinander, wie Musiker, die zusammen spielen und einander zuhören.
Eine Basslinie
Sie geht mit der Harmonie, nicht unter ihr her.
Eine Solostimme
Geschrieben zu genau den Akkorden, die du behalten hast.
Fingersätze für die Gitarre
Für die Lage auf dem Blatt, nicht irgendein Standardgriff.
Darum hält die Harmonie zusammen, statt eine Reihe einzelner Akkorde zu sein, von denen jeder für sich zufällig passt.
Ein Co-Autor, keine Maschine
Änderst du einen Akkord, merkt sich das Modell deine Entscheidung und baut den Rest darum neu auf. Deine Eingriffe gehen nie verloren: Das letzte Wort hast immer du.
Das ist der Unterschied, auf den es ankommt. Wir bauen kein Werkzeug, das die Musik für dich schreibt und die Urheberschaft gleich mitnimmt. Wir bauen eines, das dir die Möglichkeiten zeigt — und die Wahl bleibt bei dir, in jedem Takt.
Nicht zusammengeklaubt aus dem Internet
NEAPEL, VOR 300 JAHREN
Über den Namen
Vor dreihundert Jahren lehrten die Konservatorien von Neapel eine Kunst namens Partimento: Ein Schüler bekam eine einzige Melodielinie und lernte, alles Übrige darin zu hören — die Akkorde, die Bewegung des Basses, das Atmen der Phrase. Die größten Musiker jener Zeit sind mit dieser Übung aufgewachsen.
Nach dieser Kunst haben wir unser erstes öffentliches Modell benannt, denn es tut genau dasselbe: Es nimmt deine Melodie und baut die Harmonie darum herum auf.
Die Version
Die ersten beiden Generationen lebten in unserem Studio und lernten aus echter Musik und echten Bearbeitungen. Partimento v3.0 ist die erste Generation, die wir bereit sind zu benennen und zu zeigen. Es wird weiter wachsen — mehr Musik hören, neuen Unterricht nehmen — und künftige Versionen werden eigene Namen tragen.
Du entscheidest immer.
Das Modell hört die Harmonie in deiner Melodie. Unter jedem Akkord siehst du, was er tut; eine Melodie bekommt mehr als eine Fassung.